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Erster Teil (Jean Florette)
Der Steuerbeamte Jean Cadorin beschließt, seinen Beruf in der Stadt aufzugeben und mit seiner Frau Aimée, einer ehemaligen Opernsängerin, und seiner Tochter Manon auf das provencalische Land zu ziehen. Dort will er sich dem "Authentischen" der Natur hingeben und eine moderne Kaninchenfarm aufbauen. Begünstigt wird der Entschluss von der Erbschaft eines Hofes, der ihm seitens von Florette, seiner Mutter, zufällt. Zur gleichen Zeit offenbart der vom Wehrdienst in sein Heimatdorf zurückgekehrte Ugolin seinem Patenonkel le Papet, dass er mit einer Nelkenaufzucht zu Reichtum kommen möchte. Überzeugt von den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Vorhabens unterstützt der wohlhabende Pate seinen Neffen. Ugolin und le Papet (César Soubeyran) identifizieren in der Landwirtschaft Jean Cardorins das ideale Terrain für ihre Nelkenaufzucht, da es mit einer geeigneten Quelle ausgestattet ist. Um an den von Cadorin rechtmäßig in Besitz genommenen und mit viel Enthusiasmus meliorisierten Hof zu gelangen, verstopfen sie vor dessen Ankunft die Quelle, um das Vorhaben des Fremden zu sabotieren und ihn zu einem günstigen Verkauf zu drängen.
Derweil schweigen die Bewohner des Dorfes über die Existenz der Quelle und Jean Cadorin ist gezwungen, während einer Dürreperiode, die seine Zisterne ausgetrocknet hat, in mühseliger Arbeit das notwendige Wasser herbeizuschaffen. Schließlich stirbt Jean Cadorin beim Versuch einen Brunnen zu bauen durch herabfallende Steine infolge einer von ihm verursachten Dynamitexplosion.

1985 wurde der Roman von Claude Berri unter dem Titel L'Eau des collines in zwei Teilen (Jean Florette, Manons Rache) verfilmt. In den Hauptrollen Gérard Depardieu als Jean Florette, Yves Montand als César Soubeyran (le Papet) und Daniel Auteuil als Ugolin. Depardieus Frau Elisabeth spielt Aimée.

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