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Die Wasser der Hügel (L'Eau des collines) ist ein romantisches Diptychon des französischen Autors Marcel Pagnol, das im Jahr 1963 in Paris veröffentlicht worden ist. Der Titel bezieht sich auf das Wasser in den Hügeln der Provence.
Der Roman setzt sich aus den beiden Büchern Jean de Florette (Jean Florette) und Manon des sources (Manons Rache) zusammen und wurde zunächst in zwei Einzelbänden veröffentlicht, bevor er außerdem in ungekürzter Gesamtfassung erschienen ist. Beide Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, stehen aber in unmittelbarem inhaltlichen Zusammenhang. Als Vorlage diente Pagnol sein eigener, 1952 veröffentlichter, zweiteiliger Film Manon des sources. Dieser Film, in dem Pagnols Frau Jacqueline Pagnol die Hauptrolle der Manon spielt, umfasst in seinen beiden Teilen (L'Eau des collines und Ugolin) bereits das Thema, das Pagnol später dem zweiten Teil seines Romans zugrunde legen wird. Der erste Teil des Romans bezieht sich indessen auf die Vorgeschichte und thematisiert die Ankunft der Familie Manons in den Hügeln. Die Geschichte wurde nach Angaben Pagnols von wahren Begebnissen inspiriert, die sich allerdings nicht überprüfen ließen. Marcel Pagnol gab an, dass ihm eine ähnliche Geschichte erzählt worden sei. Spielort der Geschichte ist ein fiktiver Ort in der Nähe von Aubagne in den 1920er Jahren. Die Landschaft ist geprägt von den Kalksteinmassiven des Garlaban und des Sainte-Baume.
1985 wurde der Roman von Claude Berri unter dem Titel L'Eau des collines in zwei Teilen (Jean Florette, Manons Rache) verfilmt. In den Hauptrollen Gérard Depardieu als Jean Florette, Yves Montand als César Soubeyran (le Papet) und Daniel Auteuil als Ugolin. Depardieus Frau Elisabeth spielt Aimée.


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